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Straßenkinderbewegung “MANTHOC“
Der Name „MANTHOC“ steht für „Movimiento de niños y adolescentes trabajadores“, was auf Deutsch übersetzt heißt: Bewegung der arbeitenden Kinder und Jugendlichen.
Arbeitende Kinder und Jugendliche haben sich 1978 in Lima zu einem losen Netzwerk zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für ihre Rechte einzusetzen und zu versuchen, ihre Alltagsprobleme gemeinsam zu lösen. Die Bewegung wurde von Anfang an durch Terres des Hommes unterstützt. Heute hat sie sich auf das ganze Land ausgedehnt, es gab z. B. bereits 1996 19 Gruppen, denen ca. 10.000 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren angehörten.
In Lima, der Hauptstadt Perus am Ufer des Pazifiks, gibt es als Treffpunkt ein eigenes Haus, in dem sich die Kinder ausruhen können, essen, spielen und Hausaufgaben erledigen, falls sie zur Schule gehen. Was die Kinder in verschiedenen Werkstätten basteln, wird verkauft und das Geld wandert in eine gemeinsame Kasse.
In einem anderen Stadtteil gibt es inzwischen eine eigene Schule. Dort wird nicht nach Altersstufen aufgeteilt, sondern nach Interessen und Fähigkeiten. Der Unterricht wird so gestaltet, dass die Kinder fürs Arbeitsleben gerüstet sind. Viele von ihnen arbeiten als Schuhputzer, Postkartenverkäufer, Lastenträger, Musikanten und was sich ihnen sonst noch anbietet. |
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